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Die Fürstenberger Tracht des Mannes:
Der Name dieser Tracht stammt aus der früher in unserer Heimat bestehenden Herrschaft des
Hauses Fürstenberg. Der Mann trägt ein weißes Hemd, dazu ein sogenanntes Knüpferle in
roter Farbe. Darüber wird eine schwarze Samtweste getragen, deren Vorderseite mit kleinen
bunten Blumen bestickt ist. Bei der Hose handelt es sich um eine schwarze Kniebundhose.
Darunter werden weiße, mit Zopfmuster gestrickte Strümpfe und schwarze Schuhe getragen.
Zur Männertracht zählt außerdem noch der kurze, schwarze Trachtenschoben. Er ist innen
rot gefüttert und hat einen aufrecht stehenden offenen Kragen. Ein schwarzer Filzhut
vollendet das Erscheinungsbild. |
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Die Frauentracht:
Es gibt zwei Varianten:
1. Eine weiße Bluse mit Puffärmeln, dazu ein bunt besticktes, mit roten Bändern
eingefaßtes Mieder, das auch als Halt für den Rock dient. Der verschiedenfarbig
gehaltene Seidenrockläßt flache Halbschuhe und weiße Strümpfe bis über die Knöchel
frei. Über ihn wird ein schwarzer Seidenhalbschurz gebunden, der unten mit Blumen
kunstvoll bestickt ist. Die Schultern bedeckt ein ein weißes Seidenhalstuch, ebenfalls
mit bunten Blumen bestickt.
2. Bei der Umrahmung kirchlicher Feste trägt die Frau statt der Puffärmelbluse einen
kurzen, schwarzen Schoben, der an den Unterarmen sowie vorne mit je einer Reihe von
kleinen weißen Knöpfen versehen ist. Das gewöhnliche Halstuch wird dann ersetzt durch
ein Festtagstuch mit weißen Zotteln... |
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